GRANSHAN & tgm

tgm: Wir kümmern uns um ­Typografie!

Spröde Geliebte trifft schwarze Kunst, der Hurensohn verliebt sich in eine Punze und der goldene Schnitt tanzt mit der Majuskel. Da gibt es Strichstärken und Schriftschnitte, Didot-Punkte und auch das Geviert.

In der Typographischen Gesellschaft München e.V. (tgm) versammeln sich Grafiker und Drucker, Setzer und Fotografen, Lektoren und Hersteller, Journalisten und Lithografen, Texter und Kundenberater … alle, die Interesse an Schrift und ihrer hervorragenden Anwendung haben. Die tgm steht für Qualität und Bildung in der Kommunikationsbranche!

Die 1890 von Setzern und Druckern gegründete, heute europaweit größte Organisation der Typografie-Interessierten versteht sich als eine herausragende Plattform zur Förderung interdisziplinären Denkens und Handelns: den Dialog zwischen Inhalt und Form, Bild und Text, Tradition und Innovation, zwischen Gestaltung und Technik. Jedes Angebot der tgm ist das Gemeinschaftswerk von Menschen und Unternehmen, die sich engagieren. Die Angebote sind damit auch Ausdruck solidarischer Leistungsfähigkeit der Branche.

Werden Sie Mitglied in der tgm!
Werden Sie Teil einer lebendigen Organisation, die sich, so Ulrich Eberl »um die Kultur der Kommunikation« kümmert. Engagieren Sie sich in einem der Teams und Arbeitsgruppen. Oder nutzen Sie einfach nur die vielen Vorteile der Mitgliedschaft wie freier Eintritt bei den ZEHN VORTRÄGEN oder die Vorzugspreise bei fast allen tgm-Veranstaltungen und Seminaren.

Der Jahresbeitrag beträgt 54 Euro, für Schüler, Studierende, Auszubildende und Rentner 36 Euro.

Melden Sie sich hier an und sichern Sie sich den reduzierten Tarif für Mitglieder.

GRANSHAN: IDEE & GESCHICHTE

Im Jahr 2008 rief das armenische Kultusministerium den GRANSHAN Wettbewerb für Nicht-Lateinische Schriften ins Leben. Bei einem Besuch der tgm in Armenien entstand im folgenden Jahr eine neuartige Kooperation: Seit 2010 organisieren die beiden Institutionen den Wettbewerb erfolgreich gemeinsam. Die Gewinner des Wettbewerbs werden jedes Jahr in Form einer Ausstellung dokumentiert und weltweit ausgestellt (z.B. in Alexandria, Moskau, München, St. Petersburg).

2012 fand die erste GRANSHAN Konferenz in Jerewan (UNESCO-Hauptstadt des Buches 2012) mit Besuchern und Rednern aus aller Welt statt. Im Mittelpunkt der Konferenz standen die technischen Herausforderungen, die durch die Integration von Non-Latin Typefaces entstehen – und auch kyrillische, griechische, arabische, indische und natürlich armenische Schriften. 2013 wurde eine zweite GRANSHAN Konferenz mit umfangreichem Rahmenprogramm in Bangkok, Thailand durchgeführt.

Das armenische Wort für Schrift lautet Granshan – die Idee, den GRANSHAN Wettbewerb auszurichten, stammt von Edik Ghabuzyan, dem führenden armenischen Schriftdesigner. Gemeinsam mit Boris Kochan teilt er sich den Vorsitz des Wettbewerbs, sie sind die treibende Kraft hinter dessen Konzept und der Organisation.

Weitere Informationen über den GRANSHAN Wettbewerb finden Sie unter: www.granshan.org

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